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Dampflok BR 38 DR Snd.

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047-71382

Artikel-Nr.: 047-71382

EAN.: 9005033713829

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Beschreibung

Die größte Ausdehnung des Eisenbahnnetzes der Preußischen Staatsbahn wurde zur Zeit der Wende zum 20. Jahrhundert erreicht. Von Saarbrücken im Südwesten bis nach Eydtkuhnen im Nordosten und vom oberschlesischen Kattowitz bis zur dänischen Grenze fuhren Züge unter der Verwaltung der Preußischen Staatsbahn. Neben weiten Ebenen zählten auch viele Mittelgebirge zu den Landschaftsformen Preußens, wie zum Beispiel der Harz, das Bergische Land und die Eifel. Ihre steigungsreichen Strecken stellten hohe Anforderungen an die Lokomotiven. Ein Meilenstein in der Entwicklung der preußischen Personenzuglokomotiven gelang 1906: Die P 8, wie die spätere Baureihe 38 in Ost wie West einfach nur genannt wurde, nahm Fahrt auf. Robert Garbe, der Lokomotiv-Dezernent der KPEV-Eisenbahndirektion Berlin, war für die Entwicklung dieser gelungenen Maschine verantwortlich. Die noch junge Heißdampftechnik führte zu einer für die damalige Zeit herausragenden Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Die Lok wies keine technischen Extravaganzen auf, vielleicht auch ein Geheimnis ihres Erfolges. Das charakteristische Merkmal für die P 8 war der größere Abstand zwischen der mittleren und der hinteren Kuppelachse. Von dieser vielfach verwendbaren dreifach gekuppelten Maschine wurden allein von deutschen Fabriken bis 1923 über 3.700 Exemplare gebaut, mit den Nachbauten in Rumänien wurden insgesamt fast 4.000 P 8 Lokomotiven hergestellt. Der hohen Stückzahl entsprechend vielfältig war das Erscheinungsbild im Laufe der Jahre: Keine, kleine oder große Windleitbleche sowohl bei Reichs- wie Bundesbahn, Giesl-Ejektor anstatt Rundschlot in der DDR sowie genietete und später geschweißte Rauchkammern sind nur einige Spielarten. Die später als BR 3810–40 bezeichnete Dampflok leistete 880 kW (1.180 PS), wog samt Tender mit vollen Vorräten etwa 130 t und durfte vorwärts 100 km/h und rückwärts 50 km/h fahren. Die P 8 war universell einsetzbar und man konnte sie vor allen Zugarten finden. Nach den Wirren der beiden Weltkriege waren sie nahezu bei allen europäischen Bahnverwaltungen im Einsatz. In Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, der Tschechoslowakei und in der Sowjetunion gab es diese Maschinen. Der Dauerbrenner stand von Epoche I bis in die frühe Epoche IV hinein unter Dampf. Im Mai 1972 bespannte eine preußische P 8 letztmals planmäßig einen Reisezug auf Gleisen der Deutschen Bundesbahn. Einige Maschinen sind bis heute unterwegs – als Museumsloks. Komplette Neukonstruktion Fein detailliertes Modell mit vielen separat angesetzten Steckteilen Räder mit feinen Speichen Ausführung mit Nietentender und Witte-Windleitblechen
Hersteller Roco
Nenngröße/Maßstab H0 - 1:87
Bahngesellschaft DR
Epoche IV
Stromsystem DC
Schnittstelle NEM 658 PluX-22
Digital Ja
Sound Ja
Länge über Puffer (mm) 214,0
Mindestradius (mm) 358.0000
Bausatz Nein
Einmalauflage Nein
Clubmodell Nein
Exklusivmodell Nein
Neuerscheinung von 2021

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Die größte Ausdehnung des Eisenbahnnetzes der Preußischen Staatsbahn wurde zur Zeit der Wende zum 20. Jahrhundert erreicht. Von Saarbrücken im Südwesten bis nach Eydtkuhnen im Nordosten und vom oberschlesischen Kattowitz bis zur dänischen Grenze fuhren Züge unter der Verwaltung der Preußischen Staatsbahn. Neben weiten Ebenen zählten auch viele Mittelgebirge zu den Landschaftsformen Preußens, wie zum Beispiel der Harz, das Bergische Land und die Eifel. Ihre steigungsreichen Strecken stellten hohe Anforderungen an die Lokomotiven. Ein Meilenstein in der Entwicklung der preußischen Personenzuglokomotiven gelang 1906: Die P 8, wie die spätere Baureihe 38 in Ost wie West einfach nur genannt wurde, nahm Fahrt auf. Robert Garbe, der Lokomotiv-Dezernent der KPEV-Eisenbahndirektion Berlin, war für die Entwicklung dieser gelungenen Maschine verantwortlich. Die noch junge Heißdampftechnik führte zu einer für die damalige Zeit herausragenden Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Die Lok wies keine technischen Extravaganzen auf, vielleicht auch ein Geheimnis ihres Erfolges. Das charakteristische Merkmal für die P 8 war der größere Abstand zwischen der mittleren und der hinteren Kuppelachse. Von dieser vielfach verwendbaren dreifach gekuppelten Maschine wurden allein von deutschen Fabriken bis 1923 über 3.700 Exemplare gebaut, mit den Nachbauten in Rumänien wurden insgesamt fast 4.000 P 8 Lokomotiven hergestellt. Der hohen Stückzahl entsprechend vielfältig war das Erscheinungsbild im Laufe der Jahre: Keine, kleine oder große Windleitbleche sowohl bei Reichs- wie Bundesbahn, Giesl-Ejektor anstatt Rundschlot in der DDR sowie genietete und später geschweißte Rauchkammern sind nur einige Spielarten. Die später als BR 3810–40 bezeichnete Dampflok leistete 880 kW (1.180 PS), wog samt Tender mit vollen Vorräten etwa 130 t und durfte vorwärts 100 km/h und rückwärts 50 km/h fahren. Die P 8 war universell einsetzbar und man konnte sie vor allen Zugarten finden. Nach den Wirren der beiden Weltkriege waren sie nahezu bei allen europäischen Bahnverwaltungen im Einsatz. In Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Litauen, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, der Tschechoslowakei und in der Sowjetunion gab es diese Maschinen. Der Dauerbrenner stand von Epoche I bis in die frühe Epoche IV hinein unter Dampf. Im Mai 1972 bespannte eine preußische P 8 letztmals planmäßig einen Reisezug auf Gleisen der Deutschen Bundesbahn. Einige Maschinen sind bis heute unterwegs – als Museumsloks. Komplette Neukonstruktion Fein detailliertes Modell mit vielen separat angesetzten Steckteilen Räder mit feinen Speichen Ausführung mit Nietentender und Witte-Windleitblechen

Hersteller Roco
Nenngröße/Maßstab H0 - 1:87
Bahngesellschaft DR
Epoche IV
Stromsystem DC
Schnittstelle NEM 658 PluX-22
Digital Ja
Sound Ja
Länge über Puffer (mm) 214,0
Mindestradius (mm) 358.0000
Bausatz Nein
Einmalauflage Nein
Clubmodell Nein
Exklusivmodell Nein
Neuerscheinung von 2021
Stromsystem DC
Stromsystem AC
Digital
Sound
Sound – Vorbereitet
Rauch
Rauch – Vorbereitet
Bausatz
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