Löwensenf ist ein traditionsreicher deutscher Senfhersteller, dessen Wurzeln bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückreichen. Ursprünglich wurde das Unternehmen nicht, am Rhein gegründet, sondern in der damals lothringischen Stadt Metz. Der Markenname und das charakteristische Löwenlogo gehen auf das Düsseldorfer Stadtwappen zurück, wo Löwensenf später seine neue Heimat fand. Berühmt wurde die Marke vor allem durch ihren extra scharfen Senf nach Dijon-Art, der aus braunen Senfsaaten hergestellt wird und bis heute als Klassiker geschätzt wird.
Das Vorbild:
Auf Basis des UIC-Einheitswagens Gmhs 53, entwickelte die DB einen rund 2 m längeren Wagen, der ansonsten in allen Ausrüstungsmerkmalen ebenfalls den UIC-Vorgaben entsprach. Im Gegensatz zu seinem Ausgangstyp, hatte er schon die neu standardisierte 2 m breite Ladetür. Beim UIC konnte man sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf einen grösseren Standardentwurf einigen, dieser folgte erst später in Form des Glmms 61. So war der als Glm(e)hs 50 bezeichnete Wagen nur wenig länger als die grossräumigen G-Wagen der Vorkriegszeit, was bereits zu Zeiten des Baus viele Kontroversen auslöste. Gefordert wurde bereits damals ein Wagen mit mindestens 12,5 m Ladelänge, so dass die Vergrösserung des Laderaums vielen nicht weit genug ging, während andere der Meinung waren, man hätte sich zu weit von den UIC-Vorgaben entfernt. Trotz all dieser Begleitumstände wurden von 1953 bis 1958 rund 12.000 Wagen gebaut – bis 1954 noch mit Bretterwänden, danach mit Plattenwänden. Rund ein Viertel aller Wagen erhielt eine Handbremse, anfänglich noch mit dem charakteristischen Blechbremserhaus. Mindestens 700 Waggons erhielten eine E-Heizleitung, um im Expressgutverkehr in Reisezügen mitlaufen zu können. Einige Wagen wurden langfristig vermietet und erhielten Werbeaufschriften des entsprechenden Unternehmens. Bis Mitte der 70er-Jahre schieden die Wagen mit Bretterwänden aus oder wurden mit Plattenwänden ausgerüstet. Seit 1965 wurden die Glm(e)hs 50 als Gbrs(-v) 245 bezeichnet. Im Jahr 1980, nachdem die Heizleitungen meist entfallen waren, erfolgte die Umzeichnung zu Gos(-uv) 245. In den 80er-Jahren begann dann die Reduzierung des Bestandes, allerdings wurden größere Bestände an die DR verkauft. 1997 waren noch 35 Wagen im Bestand, die letzten drei wurden 2000 ausgemustert.
Modelldetails:
- Feine Nachbildung der Bretterfugen
- Bremsbacken in Radebene
- Extra angesetztes Achsbremsgestänge
- Extra angesetzte Bremsanlage
- Maßstäblich schmaler Rahmen
- Metallachshalter
- Radsätze auch innen profiliert
- Präzise Bedruckung und Lackierung